Hochrisikoberuf Pferdewirt

Der Beruf Pferdewirt gilt bei Versicherungen als Hochrisikoberuf
Der Beruf Pferdewirt gilt bei Versicherungen als Hochrisikoberuf

Weil Pferdewirte besonders häufig verunglücken, gilt dieser Beruf bei den Versicherungen als Hochrisikoberuf und deshalb sind die Prämien von Berufsunfähigkeitsversicherungen für Pferdewirte oft 40% – 50% teurer, als bei weniger unfallträchtigen Berufen.

Auch die gesetzlichen Unfallversicherungen (Berufsgenossenschaften) registrieren das hohe Unfallrisiko von Pferdewirten. Deshalb müssen Betriebe für einen Pferdewirt einen wesentlich höheren Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung leisten. Und der ist genau 24,26 mal höher als z.B. für den Lehrer an der Berufsschule. Die Berufsgenossenschaften stufen nach Auswertung der vergangenen Unfälle alle Berufe in sog. Gefahrenklassen ein. Eine kleine Auswahl zeigt, wie hoch das tatsächliche Unfallrisiko des Pferdewirtes ist:


Unfallrisiko verschiedener Berufe

Auswertung der Gefahrentarife unterschiedlicher gesetzlicher Unfallversicherungen
BerufUnfallhäufigkeit
Banken und Versicherungen0,41
Schulen1
Rettungsdienst3,3
Tierpark/ Tierheim3,34
Feuerwehr4,05
Tunnelbau15,2
Taucher21,92
Pferdewirt24,26

Wenn Ihr Euch einmal die Tabelle ganz genau anseht, dann erleiden Pferdewirte 60 mal häufiger Arbeitsunfälle als z.B. Mitarbeiter bei Banken und Versicherungen. Nun könnt Ihr sagen, klar, die sitzen ja den ganzen Tag auf ihrem Bürostuhl. Stimmt, bedenkt aber, dass auch diese Angestellten natürlich ein nicht unerhebliches Unfallrisiko auf ihrem Hin- und Rückweg zur Arbeit haben. Nur eine Berufsgruppe überflügelt die Pferdewirte locker: Profifussballer mit einem Gefahrentarif von 57.

2 Antworten auf „Hochrisikoberuf Pferdewirt“

  1. Das kann ich Dir nicht beantworten, ich bin kein Versicherungsmakler. Ich habe von entsprechenden, neutralen Vergleichen bei der Stiftung Warentest und den Verbraucherzentralen gehört (INFO: Hier bei der Verbraucherzentrale könnt Ihr Euch neutral beraten lassen). Ganz wichtig ist, dass Du nicht auf die Lockangebote reinfällst, wie Vollschutz ab 30.- im Monat. Auch die haben nichts zu verschenken. Was nützt eine Versicherung, die mit 60 Jahren endet und dann vielleicht 100.- im Monat bezahlt. Realistische Angebote müssen schon mindestens 1.000.- im Monat auszahlen und die Versicherung bis zum Ende der Berufstätigkeit, als bis zum 67. Lebensjahr, das Risiko absichern. Und da 1.000.- Versicherungssumme im Alter wahrscheinlich kaum reichen werden, muss es eine Möglichkeit geben, die Versicherungssumme anzupassen. Eine derartige Absicherung, die den Namen wirklich verdient, wird leicht 200.- bis 300.- im Monat kosten können. Aber das musst Du selber rausfinden. Lies auch hier noch.

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