Lehrgänge zum staatlich geprüften Besamungswart/Eigenbestandsbesamer

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+++ Alle Azubis in der Fachrichtung Zucht müssen innerhalb der Berufsausbildung einen offiziellen Lehrgang zum Eigenbestandsbesamer durchlaufen und auch die Prüfung machen. Die Ausbildung und die Prüfung muss der Ausbildungsbetrieb bezahlen. Achtet bitte darauf, dass die Betriebe diese Qualifikation nicht „vergessen“. +++

 

Lehrgänge zum staatlich geprüften Besamungswart/Eigenbestandsbesamer

Ende dieses Jahres, vom 11. November – 17. Dezember, wird im NRW Landgestüt ein Lehrgang zum staatlich geprüften Besamungswart durchgeführt. Anfang 2014 ist ebenso ein Lehrgang für Eigenbestandsbesamer geplant.

  • Theorie und Praxisvermittlung durch qualifiziertes Fachpersonal
  • Ausführliches Arbeitsmaterial
  • Zwischenstand des Leistungsstandes durch schriftliche Kurzkontrollen
  • Abschlussprüfung gemäß TierZG. Weitere Informationen zu Inhalten, Terminen und Lehrgangsgebühren erhalten Sie beim: NRW Landgestüt, Erich Brebaum, 02581/ 636917, e.brebaum@landgestuet.nrw.de
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3 Kommentare zu Lehrgänge zum staatlich geprüften Besamungswart/Eigenbestandsbesamer

  1. Miyla Kohn sagt:

    Hallo Herr Arnold,
    ich befinde mich zur Zeit in der Ausbildung zum Pferdewirt – Schwerpunkt Zucht und muss noch den Eigenbestandsbesamer machen, den ja der Betrieb zahlt.
    Ich möchte nach der Ausbildung unbedingt den Besamungswart machen.
    Kann man sich den Eigenbestandsbesamer in irgendeiner Form beim Besamungswart anrechnen lassen? Ansonsten wäre der EBB ja völlig umsonst gewesen, allerdings hätte der Betrieb nichts davon, mich während der Ausbildung für die Zeit des Besamungswartlehrgangs deutlich länger frei zu stellen, wenn ich diesen direkt machen würde.
    Viele Grüße,
    M.K.

  2. Dietbert Arnold sagt:

    Hallo Miyla,

    ich bin nicht die Zuständige Behörde für die Lehrgänge nach dem Tierzuchtgesetz und deshalb kann ich Dir natürlich nur meine private Einschätzung sagen. Genauer wird das, wenn Du z.B. beim Amtsveterinär anrufst und fragst, wer in dem Bundesland, in dem Du wohnst, für die Besamungslehrgänge als Zuständige Stelle gilt.

    Grundsätzlich wird die Ausbildung durch eine Verordnung geregelt. Es ist die Verordnung über Lehrgänge nach dem Tierzuchtgesetz (TierZG1989LehrgV) vom 15.10.1992. Gesprochen wird hier von Lehrgängen und Kurzlehrgängen. Und mir fällt auf, dass beide Lehrgänge ähnliche Inhalte haben, lediglich dauert der Kurzlehrgang 25 Stunden und der „große“ Lehrgang sechs Wochen. Aus den von der Verordnung vorgeschriebenen Lehrinhalten wird nicht deutlich, dass sich beide Lehrgänge so unterscheiden, dass in dem kurzen Lehrgang etwas bereits abgehandelt ist für den „großen“ Lehrgang und Du es somit anrechnen lassen könntest. Ich würde an Deiner Stelle davon ausgehen, dass Du den ganzen „großen“ Lehrgang machen musst. Zumal Dir von den 6 Wochen mal gerade 25 h abgezogen werden könnten, wenn überhaupt.

    Übrigens findest Du die Verordnung hier: https://www.gesetze-im-internet.de/tierzg1989lehrgv/BJNR017760992.html

    Wenn Du eine verbindliche Antwort von der Zuständigen Behörde bekommen hast, wäre es für uns alle hilfreich, wenn Du uns das Ergebnis schreibst.

    • Dr. Hans-Dieter Nebe (zuständige Behörde RP) sagt:

      Hallo Frau Kohn,
      In Rheinland-Pfalz gibt es eine Landesprüfungsordnung
      für Lehrgänge und Kurzlehrgänge über künstliche Besamung von Tieren (BesamPrO RP) vom 13. August 2012. Gemäß dieser kann – wer in den letzten fünf Jahren vor einer öffentlichen oder staatlich anerkannten
      Bildungseinrichtung oder vor einem staatlichen Prüfungsausschuss eine schriftliche, praktische oder mündliche Prüfung mit Erfolg abgelegt hat, die den Anforderungen der Prüfungsinhalte nach dieser Verordnung entspricht – auf Antrag von der Ablegung einzelner Prüfungsleistungen befreit werden.

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